Vernissage beim RWW Mülheim

Nach langer, gründlicher Vorbereitung konnte Dr. Franz-Josef Schulte, Geschäftsführer der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH., Mülheim an der Ruhr, am vergangenen Freitag, den 26. Januar 2018 mit einer umfassend schönen, gelungenen Vernissage die Dauerausstellung der Plastiken und Gemälde der Künstlerfamilie Oellers (Günther Oellers, Edith Oellers-Teuber (Mutter) sowie Edith Oellers (Tochter) eröffnen. Vor einem zahlreich erschienenen, geladenen Publikum erzählten die Oellers-Kinder (Adam, Maria und Edith Oellers) vom Leben einer Künstlerfamilie, in der sich fast alles um die Kunst drehte. Günther Oellers arbeitete, abgesehen von Studienreisen und seiner Lehrtätigkeit, in Linz am Rhein. 1948 heiratete er seine Studienkollegin Edith Teuber aus Duisburg, die ihm nach Linz folgte. (siehe auch unter "Künstler der Stiftung") Edith Oellers-Teuber gehörte im Übrigen auch der "Duisburger Sezession" an, einer Künstlervereinigung, die ,über das Ruhrgebiet hinaus, noch heute einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt. Die Ausstellung wird abgerundet durch Edith Oellers, die inzwischen in Düsseldorf arbeitet und einen Teil ihres Schaffens in dieser Dauerausstellung präsentiert.
Im Anschluss an den offiziellen Teil führten Adam, Maria und Edith Oellers durch die Ausstellung. Wie schon bei der morgentlichen Führung zu den Plastiken von Günther Oellers am und im RWW-Aquatorium in Mülheim-Styrum erfuhren die Betrachter sehr viele grundsätzliche Dinge und Feinheiten zur Kunst der Oellers-Familie aus allererster Hand!
Die Stiftung dankt allen an der perfekten Organisation und Ausführung der Übernahmearbeiten sehr herzlich. Die Kunst kann sich kein besseres Engagement wünschen, als sie es beim RWW erfahren durfte! Ein besonderer Dank gilt auch Adam, Maria und Edith Oellers, die einen wesentlichen Teil des Nachlasses ihrer Eltern vertrauensvoll der Stiftung überlassen haben!