Versöhnung - Pojednanie

Als in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine Handvoll junger polnischer Künstler zu einem künstlerischen Austausch nach Duisburg kam, gehörte auch Stanislaw Malek zu dieser Gruppe, die mit Kurt Sandweg und seinen Künstlerkollegen zusammentraf und -arbeitete.
Alte Zeitungsberichte zeugen noch von dieser Kooperation, und auch in den folgenden Jahren riss der Kontakt zu polnischen Künstlern nie ab.
Als Stanislaw Malek im letzten Jahr von der Existenz der Stiftung hörte, bot er sein Lebenswerk als sogenannten Vorlass spontan der Stiftung zur Übernahme an, und diese übernahm gern die verantwortungsvolle Verpflichtung, dieses Lebenswerk zu schützen und zu erhalten. Damit hat die Stiftung nun erstmalig einen internationalen Bezug erhalten. Ohne voneinander zu wissen, hatten im übrigen sowohl Sandweg als auch Malek, nach dem Terrorüberfall auf das World Trade Center im Jahre 2011, zu Ehren der Opfer zwei "Türme" geschaffen, die an das grauenvolle Ereignis erinnern sollen.