Medici in der Teloy- Mühle

Auf Einladung des Düsseldorfer Vereins Anna Maria Luisa de' Medici hielt Prof. Dr. Bernd Witthaus am 07. März dieses Jahres einen Vortrag über die Kurt-Sandweg-Stiftung, welche zu diesem Zeitpunkt in der Mühle die von ihr betreuten Künstler präsentierte. Eine sehr interessierte Zuhörerschaft, in welcher sich auch der beliebte Fersehmoderator Jean Pütz eingefunden hatte, beteiligte sich intensiv an den nachfolgenden Gesprächen über Zweck und Ziele der Stiftung.
Der Vortrag vermittelte nicht nur die Gründungsmodalitäten, sondern gab auch einen Ausblick über die mittel- und langfristigen Planungen der Stiftung der nächsten Jahre. "Ohne pekuniären Mittel tausende von Werken zu retten und sehr intensiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, bedeutet einen nicht rechenbaren ROI", bestätigte Helmut Heinemeyer, Vorstand und Schatzmeister des Medici-Vereins. Ein ganz besonderes Dankeschön der Kurt-Sandweg-Stiftung gilt allen Besuchern und Gästen des Medici-Vereins dafür, dass sie sich im Folgegespräch so engagiert für die Stiftung einsetzten und auf vielfache Weise überlegten, wie man die Stiftung in Zukunft stärken könnte!

Besuch des DKM-Museums in Duisburg

Auf Einladung des Museumsinitiators und Vorstand der Stiftung Klaus Maas besuchte der Vorstand der Kurt-Sandweg-Stiftung, Prof. Witthaus, das DKM-Museum in Duisburg. Das 2009 eröffnete Haus darf getrost als ein Schmuckstück in der Kunstszene bezeichnet werden.

Äußerlich reiht es sich ein in eine normale Häuserzeile in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofes, doch die präsentierten Kunstwerke sowie die an sich schon künstlerische Art der Präsentation sprengen alle vorangegangenen Vorstellungen, sobald man die Räume betritt. Selten wurde wohl ein Museum gebaut, in welchem die Feinabstimmung zwischen Bauwerk, Licht, Raumathmosphäre und Anordnung so gelungen ist wie im DKM, das sich in den Bereichen Bild, Plastik und Raumstillleben vorwiegend mit der jüngeren Kunst auseinandersetzt. Geradezu phantastisch wirkt die Fülle und Selektion der ethnologischen Sammlungen der Räume China, Japan, Indien oder Südamerika. Dieses Museum ist so schön, dass man es in eine Analogie zu einem alten chinesischen Gedicht bringen möchte:

"Nieselregen auf dem Berge Lu und wilde Wellen auf dem Chechiang
warst du nicht dort, so wirst du dich grämen
doch warst du erst dort und wendest wieder heim den Schritt
wie einfach sehen alle Dinge aus
Nieselregen auf dem Berge Lu und wilde Wellen auf dem Che-Chiang"


Su Tung-P'o

Johannis - Jubiläum

Wenn man in Mülheim an der Ruhr in früheren Zeiten den Berg der Aktienstraße mit der Straßenbahnlinie 11 hinauffuhr, so begegnete einem etwa in der Mitte auf dem Berg die alte Johanniskirche.

Leider wurde die Kirche während des 2. Weltkrieges bei einem Luftangriff im Juni 1943 so stark beschädigt, dass ein Wiederaufbau nicht mehr möglich war. So entstand Anfang der 60iger Jahre, nach langen Diskussionen in der Gemeinde über den modernen Kirchenneubau, nach dem Entwurf des Architekten Stumpf die heutige Johanniskirche in der damals drei Bezirke umfassenden Johanniskirchengemeinde. Der zu dieser Zeit in Johannis amtierende Pfarrer Max Wedde suchte den Kontakt zu Kurt Sandweg, der den Auftrag (1965) erhielt, einen Teil des Innenraumes der Kirche zu gestalten - Altar und Taufbecken, die Kurt Sandweg aus Eifeler Basaltlava (ein einziger monolithischer Stein) schuf. 50 Jahre sind nun ins Land gegangen und geblieben sind nur noch Erinnerungen an alte Freundschaften, die Kurt Sandweg mit Johannis und insbesondere mit Winfried Stückrath, ebenfalls Pfarrer in Johannis (Goetheplatz), bis zu seinem Lebensende verband. Aus Johannis ist qua Fusion die Lukaskirchengemeinde entstanden, und diese feiert nun in diesem Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen den 50jährigen Geburtstag der neuen Johanniskirche. In diesem Rahmen wird am 30.08. auch ein Gemeindefest veranstaltet, auf dem der Gemeinde die neue Festschrift "50 Jahre Johanniskirche" vorgestellt werden soll.

Ein sonniger Abend in Schwalmtal

Es sollte ein in jeder Hinsicht sonniger Abend im schön gelegenen Rathaus am Markt in Schwalmtal werden. Die Athmosphäre vor und im Rathaus waren einfach perfekt. Die Kurt-Sandweg-Stiftung übergab im Rahmen einer sehr gelungenen Vernissage die Bilder des Künstlers Reiner Lichtenscheidt, der mit seiner Familie auch anwesend war.

Vor einigen Jahren hatte die Gemeinde bereits den Trausaal des Rathauses mit Lichtenscheidt-Bildern ausgestattet, nun folgten etwa 80 weitere Bilder in den Räumen und Fluren im alten und im neuen Teil des Hauses. Bürgermeister Michael Pesch überbrachte den Dank und Grüße der Gemeinde, Kurator Bernd R. Meyer führte in das Werk und das Wirken von Reiner Lichtenscheidt ein und Prof. Witthaus dankte allen Beteiligten für die ausgezeichnete Kooperation.

Evangelische Oster-Kirchengemeinde feiert Jubiläum

Bei ihrem Neubau im Jahre 1965 gab Philipp Melanchthon, der übrigens in der Wittenberger Schlosskirche neben Martin Luther begraben liegt, der in sehr schöner moderner Architektur errichteten Kirche der Evangelischen Oster-Kirchengemeinde in Düsseldorf seinen Namen.

Während der Kirchenreformator Luther seine 95 Thesen vorbereitete, sorgte Melanchthon für die Reformation des Bildungswesens. Er traf Luther zum ersten Mal während der Heidelberger Disputation 1518 und ergänzte ihn fortan als Mitstreiter für die Verbreitung der Reformation. So übernahm er z.B. die Rolle des Verhandlungsführers auf dem Reichstag zu Speyer, zu welchem Luther als Geächteter nicht reisen konnte.
Nun feiert die Oster-Kirchengemeinde im April dieses Jahres mit einer Jubiläumswoche das 50jährige Bestehen der Melanchthonkirche mit einem Festgottesdienst und einem Festvortrag von Miriam Schilling, der Tochter des Künstlers Henk Schilling (lebte in Arnheim und - bis zu seinem Tode 2005 - in Mülheim an der Ruhr). Henk Schilling hat seinerzeit die wunderschönen Glasfenster der Kirche erschaffen. Der Festgottesdienst findet am 19. April statt; an diesem Tag jährt sich der Todestag Melanchthons zum 455. Mal!
Der Altar und der Taufstein mit Taufbecken (Bild) sind ein Werk von Kurt Sandweg.

Tigges - Rechtsanwälte werden Partner

In der letzten Zusammenkunft der Partner der Tigges Anwälte, welche Büros in Berlin, München, Düsseldorf und Warschau unterhalten, wurde die Kooperation mit der Kurt-Sandweg-Stiftung beschlossen. Unter der Federführung von Rechtsanwalt Georg Schmidt wurde das Projekt im Partnerkreis vorgestellt. In den Büros der Kanzlei in Düsseldorf wird zum ersten Mal kein einzelner Künstler, sondern es werden Bilder und Skulpturen von allen Künstlern ausgestellt. Hierzu wird in den nächsten Wochen ein Hängungskonzept erarbeitet, an welchem neben den Partnern auch die übrigen Mitarbeiter beteiligt sein werden.

Sobald die Hängung bzw. Aufstellung der Kunstwerke erfolgt ist, wird die offizielle Übergabe im Rahmen einer kleinen Vernissage vollzogen werden. Die Stiftung freut sich sehr, erneut einen Partner gefunden zu haben, der sich mit großer Begeisterung der Idee und den Kunstwerken der Stiftung zugewandt hat.

Tigges - Rechtsanwälte

Als mittelgroße, international orientierte Sozietät beraten und vertreten Tigges Rechtsanwälte Unternehmer und Unternehmen aus Deutschland und dem Ausland in allen Fragen des Wirtschaftsrechts. Schwerpunkte und Kernkompetenzen liegen dabei in den Bereichen Steuern und Vermögensnachfolge, Unternehmens- und Beteiligungserwerb, Vertriebssysteme, Einkauf und Logistik, IP, Immobilien und Deutsch-Polnische Geschäftsbeziehungen.

Tigges Rechtsanwälte betreuen Mandanten persönlich und individuell. Kurze Reaktionszeiten und lösungsorientierte Beratung auf fachlich höchstem Niveau sind Kanzleimaximen!

In der seit über 25 Jahren bestehenden Sozietät arbeiten mehr als 20 Rechtsanwälte und Steuerberater an den inländischen Standorten Düsseldorf, Berlin und München sowie dem ausländischen Standort Warschau. Zudem ist ein gut funktionierendes Netzwerk zu Kollegen in allen wichtigen Ländern der Erde geknüpft.

Die Anwälte bei Tigges sprechen nahezu alle englisch, einige Kollegen und Mitarbeiter überdies französisch, polnisch, schwedisch, spanisch und/oder türkisch.

In seiner Sitzung am 11.12.2014 wählte das Kuratorium der Stiftung Prof. Martin Goppelsröder einstimmig zu seinem neuen Vorsitzenden. Die Position war durch das Ausscheiden von Walter Ziegler vakant geworden. Mit Martin Goppelsröder hat nicht nur ein interessanter, anerkannter Künstler, sondern auch ein langjähriger Freund von Kurt Sandweg dieses wichtige Amt in der Stiftung übernommen.

Vernissage Reiner Lichtenscheidt

Am Freitag, 07.11.2014, wurde das künstlerische Lebenswerk von Reiner Lichtenscheidt im Rahmen einer gut gelungenen Vernissage an die Rhenag AG, Köln, übergeben.

Mit großer Freude hat die Kurt-Sandweg-Stiftung zur Kenntnis genommen, dass der Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus der Gemeinde Schwalmtal in seiner letzten Sitzung beschlossen hat, eine größere Anzahl von Ölbildern aus dem künstlerischen Gesamtwerk von Reiner Lichtenscheidt in den Räumen des Rathauses permanent auszustellen. Die Auswahl und Hängung der Bilder übernimmt der Kurator der Mühle in Schwalmtal, Bernd Meyer, welcher der Stiftung seit Jahren freundschaftlich verbunden ist. Über den Zeitpunkt der offiziellen Übergabe, die im Rahmen einer Vernissage stattfinden soll, wird die Stiftung rechtzeitig informieren.