Wie geplant, fand am 20.06.2014 anlässlich der Übergabe des Lebenswerks von Werner Laumer an die Unternehmensgruppe Schweers, die dazugehörende Vernissage statt, welche durch die Schweers-Gruppe und Bernd Meyer, Freund des Künstlers und der Familie Schweers, hervorragend vorbereitet worden war.

Kuratoriumssitzung vom 04.07.2014

Die Kurt-Sandweg-Stiftung gibt hiermit bekannt, dass der Vorsitzende des Kuratoriums, Walter Ziegler, aus privaten Gründen sein Amt in der Stiftung niedergelegt hat. Vorstand und Kuratorium bedauern den Rücktritt sehr, denn mit Walter Ziegler verlässt ein "Mann der ersten Stunde" die Stiftung, welche er in den letzten fünf Jahren sehr erfolgreich mit geprägt hatte. Die Gremien respektieren jedoch die dieser Entscheidung zugrunde liegenden privaten Gründe und danken Walter Ziegler, der auch in Zukunft der Stiftung verbunden bleiben wird, sehr herzlich für die geleistete Arbeit!

Kürzlich wurde unsere Stiftung auf den Ankauf von Sandweg-Plastiken angesprochen, die der Künstler im Jahre 2002 an einen Remscheider Kunstliebhaber verkauft hatte. Da die Stiftung aufgrund interner Bestimmungen Kaufangebote nicht annehmen darf, machen wir alle Freunde und Interessenten auf diese Kaufoption (siehe Abbildungen rechte Spalte) und günstige Gelegenheit aufmerksam.

Nachdem Reiner Lichtenscheidt sein künstlerisches Lebenswerk bereits im letzten Jahr in die Stiftung gegeben hatte, konnten nun unter tatkräftiger Mithilfe (Konzept und Hängung) von Bernd Meyer, dem Kurator der Mühle in Schwalmtal, die Räumlichkeiten der Rhenag AG, Köln, mit den Bildern ausgestattet werden. Auch die Mitarbeiter des Unternehmens wurden angesprochen, sich für ihr Arbeitszimmer Bilder aus dem Lichtenscheidter Fundus auszusuchen. Die Stiftung hofft, dass durch diese Vorgehensweise neue Freunde für die Kunst und insbesondere für die Kunst von Rainer Lichtenscheidt gewonnen werden können.

Die Vernissage zu offiziellen Übergabe des Werkes durch den Künstler selbst und die Stiftung soll in den nächsten Tagen terminiert werden.

Die Kurt-Sandweg-Stiftung freut sich sehr, mitteilen zu können, dass der Maler und Grafiker Reiner Lichtenscheidt sein aus etwa 2.500 Arbeiten bestehendes, künstlerisches Gesamtwerk in die Stiftung geben wird. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 23.03. d.J. auf Initiative von Bernd Meyer, dem Kurator des "Schwalmtaler Turms", zwischen dem Künstler, dem Kuratorium und dem Vorstand der Stiftung geschlossen. Mit dieser Vereinbarung wird nun zum ersten Mal ein noch lebender Künstler in die Stiftung aufgenommen und damit die Idealvorstellung von Vorstand und Kuratorium verwirklicht, in Zusammenarbeit zwischen Künstler und Stiftung dem (bisher geschaffenen) Lebenswerk einen würdigen Rahmen zu verleihen und - eine hoffentlich noch sehr lange Periode einer "Unsterblichkeit auf Zeit"!

Weitere Informationen zum Künstler und seinem Schaffen folgen in Kürze.

Mülheimer Hospiz ist neuer Kooperationspartner

Nachdem die Mülheimer medl GmbH den Kooperationsvertrag mit der Kurt-Sandweg-Stiftung aufgesagt hatte, wanderte die Hannes-Loos-Ausstellung komplett zum Mülheimer Hospiz, einer Tochtergesellschaft des Evangelischen Krankenhauses und des Diakonischen Werkes.

Vorstand und Kuratorium freuen sich darüber, dass die Bilder den Mitarbeitern des Hospizes, deren schwere Arbeit nicht hoch genug gelobt werden kann, so viel Freude bereiten.

Die Kurt-Sandweg-Stiftung freut sich, dass der Meerbuscher Künstler Werner Laumer sein künstlerisches Gesamtwerk (Gemälde, Zeichnungen, Grafiken) in die Stiftung eingebracht hat. Eine entsprechende Vereinbarung wurde in diesen Tagen geschlossen. Damit wächst die Stiftung erneut und erfüllt immer mehr die Ziele, die sie sich bei ihrer Gründung gesetzt hat. Ein kurzer Lebensabriss findet sich in der Kategorie "Künstler".

Das Hospiz Mülheim ist ein Ort, an dem gelacht, aber auch geweint wird, ein Ort an dem sich Menschen mit einem hohen Maß an Empathie einander zuwenden, aber auch in Stille zurückziehen können, ein Ort an dem in fürsorglicher, wohnlicher und freundschaftlicher Athmosphäre miteinander gelebt wird. Zurückgehend auf das lateinische "hospitium" (Gastfreundschaft, Herberge) heißen die Menschen hier, ganz wie in den mittelalterlichen Herbergen, deshalb auch "Gäste" und nicht "Patienten".

Diesem Grundgedanken folgend setzt sich das Hospiz Mülheim dafür ein, dass seine Gäste sich geborgen und "wie zu Hause" fühlen. Dabei reichen die Mitarbeitenden ihren Gästen freundschaftlich die Hand und bieten Unterstützung, den eigenen Weg würdevoll bis zum Schluss zu gehen.

Der Schwerpunkt im Hospizalltag liegt in der palliativen Pflege und Medizin sowie der psychosozialen und spirituellen Begleitung. Im Vordergund steht dabei größtmögliche Linderung der Schmerzen und anderen Symptomen, um ein höchstmögliches Maß an Lebensqualität zu ermöglichen. Das Sterben wird als natürlicher Teil des Lebens angesehen, als ein Vorgang, der weder verkürzt, noch künstlich verlängert werden soll.

Ziel ist, dass der Kranke möglichst ohne Beschwerden und bis zuletzt würdevoll leben kann, umsorgt von Familie, Freunden und den Mitarbeitenden im Hospiz.

Margrit Loos verstorben

Die Kurt-Sandweg-Stiftung trauert um Margrit Loos! Nur zwei Wochen nachdem sie die Vollendung ihres 89. Lebensjahres feiern konnte, ist Margrit Loos, die Wittwe des bereits 1987 verstorbenen Düsseldorfer Künstlers Hannes Loos, plötzlich und unerwartet verstorben. Im letzten Jahr hatte sie noch mit großer Freude an der Übergabe des künstlerischen Lebenswerkes ihres Mannes an die Kurt-Sandweg-Stiftung bzw. an die Mülheimer Medl GmbH (Überlassungspartner der Stiftung) teilnehmen können. Nun hat sich auch ihr Lebenskreis geschlossen.

Margrit Loos wird in aller Stille auf dem Stoffelner Friedhof im Düsseldorfer Süden, an der Seite Ihres so früh verstorbenen Mannes, beigesetzt werden. Durch die Kurt-Sandweg-Stiftung wird die Erinnerung an Hannes und Margrit Loos noch lange lebendig gehalten werden.

Medl GmbH übernimmt den Nachlass von Hannes Loos

Lange vor dem offiziellen Zeitpunkt trafen die ersten Gäste beim Mülheimer Energiedienstleister medl GmbH in der Burgstraße ein. Geschäftsführer Hans-Gerd Bachmann begrüßte die Gäste bei fetzigen Dixielandklängen einer gut aufgelegten Band, die ihr Handwerk wirklich verstand.

Als dann noch die Wittwe des bereits 1987 verstorbenen Künstlers Hannes Loos, Frau Margrit Loos, ebenso eingetroffen war wie viele der geladenen Gäste, eröffnete Hans-Gerd Bachmann mit humorvollen Worten eine Veranstaltung, die den meisten Gästen und, vor allem, der Künstlerwittwe noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

An die Eröffnung schloss sich eine kurze Einführung in die Ziele und Aufgaben der Stiftung an, welche der Kuratoriumsvorsitzende Walter Ziegler, gleichzeitig auch stv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Immeo Wohnen Service GmbH, Oberhausen, gab.
Martin Goppelsröder, ebenfalls Mitglied des Stiftungskuratoriums, Weggefährte von Kurt Sandweg und bekannter Mülheimer Künstler, führte anschließend interessierte Gäste durch die Ausstellung, die nun in den nächsten fünf Jahren bei der medl zu sehen sein wird. Zuvor hatte er in einem kurzen Statement die Gäste aufgefordert, sich grundsätzlich kritisch mit Kunst und Bildern auseinander zu setzen und deutlich Gefallen oder Mißfallen zu artikulieren. Dies wollte er vor allem grundsätzlich verstanden wissen, nicht nur an diesem Abend.

Ergänzt wurde die Dauerausstellung durch Plastiken aus dem kleinen Ort Tengenenge in Simbawe, die von Ulrich Schreyer, dem Leiter des Mülheimer Diakonischen Werkes, zur Verfügung gestellt wurden.

Bereits im April d. J. wurde der Überlassungsvertrag zwischen der medl GmbH und der Kurt-Sandweg-Stiftung geschlossen. Für die Gestaltung der offiziellen Übergabe und eines gelungenen, kurzweiligen Abends sagt die Stiftung Hans-Gerd Bachmann und seinen Mitarbeitern herzlichen Dank.

Nicht vergessen werden soll auch die künstlerisch wertvolle Rahmung der Bilder durch das Mülheimer Unternehmen C.J. Voigt, das an der Aktienstraße mit großem Engagement auch die Gallerie 46 betreibt.