Künstlerisches Werk - CocoW (Corinna Wolfram, heute Corinna Hennicke)
CocoW (Corinna Wolfram, heute Corinna Hennicke) ist eine schwedisch-lettische Künstlerin. Sie wurde 1946 in Breslau geboren, kam schon mit vier Jahren nach Düsseldorf und absolvierte dort auch ihr Schulzeit. Sie lebte viele Jahre auf Mallorca und am Tegernsee. Heute lebt sie aber wieder mit ihrem Ehemann in Düsseldorf.
Ihre Werke sind bekannt durch ihre kräftige, ausdrucksstarke Qualität und bis zu acht unterschiedlichen Materialschichten (mit Sand Acryl oder Gips bearbeitet), mit welchen sie eine beachtliche strukturelle Tiefe erreicht. Dabei nimmt sie Bezug auf Landschaften, insbesondere auf Mallorca und die bayrische Region.
Ihre bekanntesten Werke sind wohl der "Kreuzgang", der erstmals in den Bavaria Filmstudios gezeigt wurde und die Betrachter durch seine blutrote Farbgebung sowie plastische Gestaltung berührte. In der 2010 veranstalteten Ausstellung in Bayrischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie zeigte sie ihre intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Lebenszyklus und seinen Emotionen. Zuvor hatte sie bereits, in einer Vernissage 2007 am Promenadeplatz in München, 32 farblich sehr temperamentvolle Arbeiten präsentiert, die von einer großen Zahl von Gästen bewundert wurden.
CocoW's Arbeiten werden oft in nationalen und internationalen Galerien ausgestellt. Sie hat sich damit einen festen Platz in der Kunstszene erarbeitet.
Ausstellungen (Auswahl):
Werke von (Auszug)
Künstlerisches Werk - Friedel Feldbusch
Friedel (Elfriede) Feldbusch wurde 1934 in Halle (Saale) geboren. In den fünfziger Jahren zog die Familie nach Duisburg, wo sie auch die Schule besuchte und in der Folge auf die Krefelder Textil-Ingenieurschule wechselte, wo sie sich dem Schwerpunkt Textil-Entwurf besonders widmete. Ende der sechziger Jahre zog sie mit ihren Eltern nach Solingen, wo das Textile in ihren Arbeiten immer präsent blieb. Im Laufe der Jahre entwickelte sie Schraffuren und Muster für Stoffe, die sie übermalte oder bedruckte.
Künstlerisch tätig blieb sie ihr Leben lang, lernte in späteren Jahren neue Techniken wie das Zeichnen mit Silberstiften oder das Aquarellieren hinzu, um mit den eigenen Techniken Farben, Materialien und Formen zu verbinden und neu zu entwickeln. Selbst im hohen Alter blieb sie bei ihrem Motto: Was in meinem Kopf ist, muss in die Hand und auf das Blatt.
Friedel Feldbusch starb 2024 in Solingen.
Der Solinger Kunstverein widmete im Frühjahr 2024 mit einer Sonderausstellung bzw. einer Werkschau ihres Schaffens das langjährige Mitglied des Vereins.
Ausstellungen (Auswahl):
Werke von Friedel Feldbusch (Auszug)
Künstlerisches Werk - Gisela Groener
Gisela Groener wurde 1952 in Bucaramanga (Kolumbien) geboren.
1961 übersiedelte sie mit ihren Eltern nach Deutschland.
Nach der Schulzeit begann sie, wie auch Stephan Stüttgen, ein Kunststudium bei Joseph Beuys und arbeitete mit in der "Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung e.V.", Düsseldorf, einer Initiative von Beuys.
1978 begann sie eine Lehrtätigkeit an einem Monheimer Gymnasium und an der IAT, den Informations- und Ausbildungsstätten ganzheitlicher Therapien. 1989 gründete sie, zusammen mit Stephan Stüttgen, die "Kleine Welt".
Seit 1998 arbeitete sie für die Dominikaner und wurde im Jahre 2000 auch Mitglied der "Dominikanischen Gemeinschaft"
Sie ist verheiratet mit Stephan Stüttgen, lebt und arbeitet mit ihm in Düsseldorf.
Ausstellungen (Auswahl) und Lesungen:
- 1976 Frankfurter Kunstverein (Beuys und seine Schüler)
- 1989 Kunstpalast Düsseldorf
- Galerie Ilverich "Natürlich"
- Galerie Nonnenbruch, Bielefeld
- 1990 Kunstverein Blankenheim "Das Kreuz als Zeichen"
- Freie Kunstschule Hamburg FIU
- Galerie Mönter, Meerbusch-Osterath
- 1994 Galerie Mönter
- 1995 Herausgabe des Gedichtbandes "FlussSteine" in der Edition Vogelmann, Büderich
- Begegnungsräume der Dominikaner St. Andreas
- seit 1997 "Kunstpunkte" - offenes Atelier in der "Kleinen Welt", Düsseldorf
Gemeinschaftsausstellungen Stüttgen - Groener:
- 2000 Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen "Arbeiten auf Papier"
- 2001 Oxford Brookes University, Oxford, "The Path of Drawing"
- 2006 Forum Bergmannsglück, Gelsenkirchen, "Einst"
- 2015 Galerie Mönter, Meerbusch-Osterath "Lebensbilder"
- 2016 Santa Sabina, Rom, "Auguri"
- 2019 Galerie Karsten Weigmann, Düsseldorf, "Arbeiten aus fünf Jahrzehnten"
Werke von Gisela Groener (Auszug)
"Es geht auch ohne Wind" aus Gisela Groener: "FlussSteine", Gedichte, Bilder
« Wenn der Mohn bricht
gehe ich einer anderen Spur nach
im Traumgesicht
rückwärtiges Leben
gefallen
vor meinen Augen
daselbst
das spätere Herz
in der Waage gehalten
Lastwerfendes
verworfen
Ungebändigtes
..... »
Künstlerisches Werk - Stephan Stüttgen
Stephan Stüttgen wurde 1947 in Lank (Meerbusch) am Niederrhein geboren.
Von 1968 bis 1973 studierte er bei Joeph Beuys in Düsseldorf, ehe er vorübergehend eine Lehrtätigkeit an einem Gymnasium übernahm.
1975 kehrte er nach Düsseldorf zurück, wo er einen Lehrauftrag in der "Klasse Beuys" erhielt.
Von 1978 bis 1985 arbeitete er in der FIU und den "Grünen" und wirkte an der Pflanzaktion "7000 Eichen" von Joseph Beuys in Kassel mit. 1989 gründete er die "Kleine Welt", ein Atelier und Begegnungsstätte.
In den Jahren 1996 bis 1998 war er auch künstlerischer Berater eines bekannten Gastronomieunternehmens und seit
1998 arbeitet er auch für die Dominikaner in der offenen Kirche St. Andreas in Düsseldorf.
Hier in Düsseldorf lebt und arbeitet Stephan Stüttgen auch heute noch.
Ausstellungen (Auswahl):
- 1976 Frankfurter Kunstverein "Mit-Neben-Gegen" (Beuys und seine Schüler)
- 1980 Hamburger Kunstverein "Tausend "Meilen"
- 1983 Internationale Kunstausstellung Basel "Schweigen Brechen"
- 1987 Herforder Kunstverein "Ins Offene"
- 1989 Galerie Ilverich "Natürlich"
- Kunstpalast Düsseldorf
- Galerie Nonnenbruch, Bielefeld
- 1990 Kunstverein Blankenheim "Das Kreuz als Zeichen"
- 1995 Begegnungsstätte der Dominikaner St. Andreas Düsseldor, "Abendland"
- seit 1997 Kunstpunkte - offenes Atelierin der Kleinen Welt, Düsseldorf
Gemeinschaftsausstellungen Stüttgen - Groener:
- 2000 Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen "Arbeiten auf Papier"
- 2001 Oxford Brookes University, Oxford, "The Path of Drawing"
- 2006 Forum Bergmannsglück, Gelsenkirchen, "Einst"
- 2015 Galerie Mönter, Meerbusch-Osterath "Lebensbilder"
- 2016 Santa Sabina, Rom, "Auguri" (Ausstellungsbeteiligung)
- 2019 Galerie Karsten Weigmann, Düsseldorf, "Arbeiten aus fünf Jahrzehnten"
Werke von Stephan Stüttgen (Auszug)
Künstlerisches Werk - Karin Heuermann
Karin Heuermann wurde 1940 in Königsberg geboren.
Nach ihrer Schulzeit studierte sie von 1960 - 1966 bei Prof. Fietz in Berlin Malerei an der Hochschule für Bildende Kunst; gleichzeitig aber auch an der Technischen Universität Berlin Architektur und Mathematik.
Von 1967 - 1999 war sie als Gymnasiallehrerin und freischaffende Künstlerin tätig, die ihr künstlerisches Werk in vielen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen präsentierte. Zwischen 1993 und 1996 besuchte sie immer wieder zu Arbeitsaufenthalten die "Citè international des arts" in Paris.
Ausstellungen (Auswahl):
- seit 1976 Teilnahme an der Großen Kunstausstellung NRW, Düsseldorf
- 1986 "Biennale an der Ruhr", Schloss Oberhausen
- 1990 OC ORG-Consult, Essen; Forum Essen
- 1996 Regionalmuseum Xanten
- 1998 Städtische Galerie Peschkenhaus, Moers
- 2001 Galerie auf dem Steinberg, Wesel
- 2003 Schloss Broich, Mülheim an der Ruhr
- 2007 "Alles fließt", Galerie am Landwehrkanal, Berlin
- 2008 "Energy 1 Essen-Berlin, Zeche Zollverein, Essen
- 2009 "Energy 2 Essen-Berlin, Kommunale Galerie, Berlin
- 2012 C.A.R., Zollverein, Essen
- 2013 "Das Beste zum Schluss", Museum am Ostwall, Dortmund
- 2019 "Landschaft zwischen Realismus und Abstraktion", Forum Essen
Karin Heuermann verstarb 2019 aufgrund eines tragischen Unglücksfalles in Essen
Werke von Karin Heuermann (Auszug)