Gemeinde Schwalmtal am Niederrhein

Die Gemeinde Schwalmtal wurde am 1. Januar 1970 durch das Neugliederungsgesetz aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Waldniel und Amern gebildet. Der heutige Name, der bei der kommunalen Neugliederung gefunden wurde, geht auf das Flüsschen Schwalm zurück.
Eingebettet in eine Wald-, Auen- und Seenlandschaft liegt Schwalmtal im Tal der Mühlen und bietet jedem, der sich mit Natur und dem Leben auf dem Lande verbunden fühlt, viel Reizvolles. Sei es auf einer Wanderung durch das Waldgebiet Schomm mit seinem Waldhufendorf Lüttelforst, einer Radwanderung auf den waldumsäumten Wegen entlang der Schwalm, auf einem Streifzug durch den historischen Ortskern Waldniel oder sei es Entspannung zu finden an oder auf dem Wasser im Naherholungsgebiet "Hariksee".
Die Ortschaften Dilkrath und Vogelsrath im Ortsteil Amern sowie die Ortschaften Ungerath, Lüttelforst und Hehler im Ortsteil Waldniel spiegeln den typisch dörflichen Charakter des Niederrheins wieder.
Schwalmtal bietet einen hohen Wohnwert, ein umfassendes Kindergarten- und Schulangebot, vielfältige Freizeitmöglichkeiten, Brauchtum, Feste und ein intaktes Vereinsleben.
Die Ausgewogenheit der Gewerbegebiete zur Natur und den landwirtschaftlich genutzten Flächen ist angenehm. Gute Einkaufsmöglichkeiten und ein hinreichendes Angebot an Kultur sorgen in jeder Beziehung für ein lebenswertes Umfeld.
Besondere Erwähnung verdienen in kultureller Hinsicht der Mühlenturm Amern als temporäre Galerie der Gemeinde Schwalmtal, die Achim-Besgen-Halle - das kleine Theater - mit Auftritten von namhaften Künstlern sowie die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden "Tage der Kunst": ein Schwalmtaler Kunstweg mit ortsansässigen, nationalen und internationalen Künstlern.
Die Kunstwerke von Reiner Lichtenscheidt, die in den Rathausfluren zu sehen sind, sind eine weitere Bereicherung im Schwalmtaler Kulturleben - ein offenes Haus der Kunst für Bürger, Gäste und Kunstinteressierte.