Kurt Sandweg

Die herausragende Bedeutung des Werkes von Sandweg wird bestimmt durch die konsequente - von keinerlei modischen Trends abgelenkte - Entwicklung seiner plastischen Formensprache. Der Beginn seiner künstlerischen Arbeiten war gekennzeichnet durch die gründliche Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper als Grundlage seiner künstlerischen Benennungen.
Kurt Sandweg gehörte zu einer kleinen Gruppe bildender Künstler, welche die figürliche Plastik in konsequenter, unbeirrbarer Folgerichtigkeit entgegen aller modischen Trends seit dem Kriege zu einer neuen, originären Formulierungsmöglichkeit entwickelt hat.
Seine Skulpturen sind eigenständige Formfindungen. Der Hinweis auf mögliche Einflüsse durch außereuropäische Skulpturen, Südamerikas etwa oder Afrikas, darf eher als Kompliment verstanden werden; behaupten sich die Figuren Sandwegs doch als Hervorbringungen in einer bewundernswerten Tradition.
Prof. Martin Goppelsröder


Kurt Sandweg

Beteiligungen an nationalen und internationalen Gruppenaustellungen in Europa


Einzelausstellungen
  • 1968 Präsentation der Südamerika-Sammlung
  • 1972 Erste Ausstellung der Sammlung Sandweg: Präkolumbianische Kunst im Niederrheinischen Museum
  • 1973 Organisation der ersten westdeutschen Nachkriegsausstellung in Krakau als Kurator
  • 1976 Ausstellung "Handwerk, Kunst und Leben in Westafrika"
  • 1978 Sammlung Sandweg "Kunst im alten Mexiko"
  • 2005 Sandweg-Retrospektive cubus-Kunsthalle, Duisburg

Ehrungen und Auszeichnungen
  • 1978 Ehrenmedaille des gesamtpolnischen Künstlerverbandes
  • 1979 Ehrenmedaille des polnischen Kulturministers
  • 1980 L'Ordre Du "Merite Culturel" der Volksrepublik Polen

Studienreisen
  • 1958 - 1999 Längere Aufenthalte sowie Reisen nach Südfrankreich, Griechenland, Peru, Mexiko, Brasilien, Afrika (Republique de Cote d'Ivoire), Türkei, Polen, Frankreich, Spanien, Portugal, Ägypten