Gertrude Gröninger-van der Eb - Das künstlerische Werk

 Gertrude Gröninger-van der Eb studierte von 1936 - 1949 Malerei in Brüssel an der Ecole Nationale Superieure d'Architecture es des Arts Decoratifs sowie am Institut de la Cambre, das seinerzeit von Henry van der Velde gegründet worden war. Sie war Mitbegründerin der internationalen Brüsseler Künstlergruppe Fantasmagie. Ab 1950 wagte sie sich in die künstlerische Selbständigkeit vor und heiratete ein Jahr später den Musikwissenschaftler Dr. Eduard Gröninger, den Mitbegründer der später weltbekannten Kölner Musikgruppe Capella Coloniensis, die 1954 im damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) entstand und sich alter Musik mit den dazu gehörenden alten Instrumenten widmete.
Gertrude Gröninger-van der Eb gehörte auch zur Sezession Düsseldorfer Künstlerinnen. Sie lebt heute im gesegneten Alter von 99 Jahren in Köln. Ihre schriftstellerische Tätigkeit begann sie Ende der sechziger Jahre mit den Schwerpunkten Lyrik und Prosa. Hieraus entstanden zahlreiche Veröffentlichungen in deutscher und niederländischer Sprache.


Die wichtigsten Stationen ihres künstlerischen Schaffens (Auswahl an Austellungen):

  • 1965 Schloss Gracht, Erftstadt
  • 1980 Schlosstheater Neuwied
  • 1994 Kunstverein Grevenbroich
  • 2001 Heinrich Heine Institut, Düsseldorf
  • 2004 Historisches Archiv, Köln

Gruppenausstellungen:

  • 1959 Galerie "La Madeleine", Brüssel
  • 1964 Malkasten, Düsseldorf
  • 1969 "De Galerij van de XXe Eeuw", Antwerpen
  • 1996 Frauenmuseum, Bonn
  • 1999 Centre Culturel Francais, Beirut
  • 2003 Oberschlesisches Landesmuseum, Ratingen

Schriftstellerische Werke (Auswahl):

  • 1965 Drei Kurzgeschichten: Die blaue Gräfin, Die Siegerin und Poor Jo
  • 1993/94 Literaten Treff, Köln, Anthologie, Verlag Dohr, "Drei Gesänge im Herbst", "Sommer-Abend-Wein", "Das Hornberger Schießen"
  • 2007 "Hydra" Erzählungen, edition fundamental, Fulda
  • 2008 "...doch...", Gedichte, edition fundamental, Fulda